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Das Bergrennen als Pate für einen Gleichmäigkeitswettbewerb |
Beim klassischen Bergrennen ist eigentlich alles anders! Hier sieht man wenig Überholmanöver oder Positionskämpfe wie auf den bekannten Rennstrecken heutiger Tage. Ist ein Bergrennen deshalb langweilig? Keineswegs, wie die Zuschauerzahlen zum Lückendorfer Bergrennen eindeutig beweisen. Die Regeln scheinen zunächst recht einfach. Die einzeln startenden Fahrer müssen eine natürlich belassene, mehr oder weniger steil ansteigende Strecke mit zahlreichen Kurven oder Spitzkehren durchfahren. Nach jedem Durchgang werden die Fahrer geschlossen zu Tal geführt.
Bei einer Gleichmäßigkeitsfahrt hat jeder Fahrer zusätzlich die Aufgabe, alle Wertungsläufe in nahezu gleicher Zeit zu absolvieren. Sieger ist am Ende der Teilnehmer, bei dem die geringste Zeitdifferenz errechnet wird.
Der Umstand, dass Bergrennen auf Naturrennstrecken mit wechselnden Fahrbahn- und Lichtverhältnissen stattfinden, verlangt von den Startern fahrerisches Können der besonderen Klasse. Auf den verhältnismäßig kurzen Renndistanzen ist jeder Fahrer allein unterwegs. Er kann weder einen Vordermann noch dessen Windschatten nutzen. Oft entscheidet deshalb schon der Start über den Rennausgang.
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